Wie muss sich berufliche Ausbildung verändern, damit sie den Anforderungen der Batterietechnologie gerecht wird?
Genau dieser Frage widmete sich die Fachtagung der IHK Südthüringen im Haus der Wirtschaft in Suhl.
Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Institutionen kamen zusammen, um gemeinsam auf die Qualifikationen zu schauen, die Fachkräfte in der Batterietechnologie künftig benötigen. Dabei wurde deutlich: Die Anforderungen verändern sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette — von Entwicklung und Produktion über Wartung bis hin zu Recycling und Sicherheit. Welche Kompetenzen heute schon vermittelt werden und wo künftig neue Schwerpunkte gesetzt werden müssen, war eine der zentralen Fragen für die Diskussion.

Als fachlicher Input diente unter anderem eine Umfrage zu den Belangen und Bedarfen von Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Bezug auf die Batteriewertschöpfung. Außerdem wurde erläutert, wie ein neuer Beruf durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer etabliert wird und welche Schritte und Stufen dafür durchlaufen werden müssen. So konnten die Teilnehmenden einen guten Einblick in die aktuellen Entwicklungen und strukturellen Rahmenbedingungen gewinnen.

Neben den fachlichen Impulsen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz: Bei Kartoffelsalat, Schnitzel und Roter Grütze wurde weiter diskutiert, nachgefragt und vernetzt. In dieser offenen Atmosphäre wurden neue Bedarfe sichtbar und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Aus- und Weiterbildung gesammelt.

Die Fachtagung war damit ein erster guter Aufschlag.
Klar wurde: Jetzt gilt es, den Austausch mit Unternehmen weiterzuführen und gemeinsam konkrete nächste Schritte zu entwickeln. Denn alle Beteiligten verbindet ein gemeinsames Ziel — die Batteriebranche in Deutschland und Europa zukunftsfähig aufzustellen.
Fotos: IHK Südthüringen