Batteriewertschöpfung als Schlüssel für die industrielle Zukunft Europas

Experten diskutieren bei FEV eDLP über Wettbewerbsfähigkeit, Kreislaufwirtschaft und industrielle Transformation

Die Zukunft der europäischen Batterieindustrie hängt maßgeblich davon ab, wie erfolgreich es gelingt, nachhaltige, resiliente und wirtschaftlich tragfähige Wertschöpfungsketten aufzubauen. Diese zentrale Erkenntnis prägte den Workshop „Batteriewertschöpfung 2026+: Strategien, Circular Economy und industrielle Umsetzung für OEMs, Zulieferer und Recycling“, der am 10. Juni bei der FEV eDLP GmbH in Sandersdorf-Brehna stattfand.

Führungskräfte und Experten aus Industrie, Forschung und Technologieentwicklung diskutierten aktuelle Herausforderungen und strategische Handlungsfelder entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette – von der Rohstoffversorgung über die Produktion bis hin zu Recycling und geschlossenen Materialkreisläufen.

Die Batterie ist weit mehr als eine Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität. Sie ist ein strategischer Baustein für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas. Wer künftig Wertschöpfung sichern will, muss die gesamte Kette in den Blick nehmen – von der Forschung über die industrielle Skalierung bis zur Kreislaufwirtschaft.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Verantwortung der OEMs innerhalb globaler Lieferketten, regionale Innovationsökosysteme, moderne Industrialisierungs- und Teststrategien sowie die wachsende Bedeutung von Recycling- und Closed-Loop-Konzepten. Die Teilnehmer erhielten zudem exklusive Einblicke in die Entwicklungs- und Testumgebungen der FEV eDLP GmbH.

Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage, wie regionale Kompetenznetzwerke dazu beitragen können, die europäische Batterieindustrie unabhängiger, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Die Diskussionen verdeutlichten, dass Innovationen künftig deutlich schneller in industrielle Anwendungen überführt werden müssen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Die Transformation gelingt nur im Schulterschluss von Industrie, Wissenschaft und Politik. Wir benötigen starke Partnerschaften, eine konsequente Innovationsförderung und den Mut, neue Wertschöpfungsmodelle entlang der gesamten Batteriekette zu etablieren.

Der Workshop machte deutlich, dass insbesondere die Verbindung von Industrialisierung, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren der kommenden Jahre gehören wird. Gleichzeitig wurde die Bedeutung regionaler Industriecluster hervorgehoben, die als Innovationsmotoren für die Transformation der Mobilitäts- und Energiewirtschaft wirken.

Mit dem intensiven Austausch zwischen OEMs, Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Batterieökosystems in Deutschland und zur Stärkung der europäischen Technologieführerschaft.

Ein besonderer Dank gilt der FEV eDLP GmbH für die Gastfreundschaft und die fachlichen Einblicke am Standort sowie den Referenten Florian Hübner (BMW Group), Dr. Thomas Hipke (Fraunhofer IWU), Frank Pommerenke (Glencore) und Torsten Kokot (SLV Halle GmbH) für ihre wertvollen Beiträge und Impulse. Ebenso danken wir Claudia Schubert (Global Power GmbH) für die kompetente Moderation der Veranstaltung. Ihr Engagement hat maßgeblich zum Erfolg des Workshops beigetragen.

Zurück

+ + + + + + + - - - - - -